Aktuelles

Literaturgottesdienst und Autorenlesung

Sarah Michaela Orlovský  

   Tomaten

          mögen keinen

                          Regen

„Das ist unfair. Immer wenn es regnet, müssen wir malen.“ So direkt geht  es hinein in die Erfahrungen  und Perspektiven einer Handvoll Kinder und Jugendlicher, in deren Welt das Debüt der jungen österreichischen Autorin die Lesenden führt. In klarer, einfühlsamer Sprache erzählt sie aus der Perspektive eines  13jährigen Jungen vom Leben in einem Waisenhaus, von einer Gruppe Kinder, die sich handfest streiten, über Anerkennung freuen und einander Bruder und Schwester werden können.

Es sind besondere Kinder über die wir lesen, Kinder, die mit Beeinträchtigungen leben müssen. Dass „behindert“ hier aber nicht der richtige Ausdruck ist, wird im Verlaufe der Geschichte schnell klar.

Ein Jugendbuch?   Ein Roman?   Egal!

Auf jeden Fall ein berührendes Buch, das zum Nachdenken über unser Verständnis von Normalität und Besonderheit anregt und eine leise Hoffnung weckt.

Am Donnerstag, 30. Oktober 2014 um 19.00 Uhr war die Autorin denn Sarah Michaela Orlovský auf Einladung der Gemeindebücherei im Gemeindehaus an der Schüttorfer Straße zu Gast. Sie trug Auszügen aus ihrem Buch vor, gab aber auch bereitwillig Auskunft z.B. über ihre Erfahrungen, die sie zum Schreiben dieses Buches bewogen haben. Mit ihrem anregenden Vortrag machte sie vielen der Besucher Lust darauf, den Jugendroman "Tomaten mögen keinen Regen" nun auch selbst zu lesen. Natürlich steht das Buch auch in der Bücherei zur Ausleihe bereit.

Schon am Sonntag, 19. Oktober um 10.00 Uhr haben wir uns in einem Literaturgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche mit der Thematik des Buches "Tomaten mögen keinen Regen" beschäftigt.

Der Gottesdienst wurde ausgearbeitet vom Team der Ev.-luth. Gemeindebücherei Bad Bentheim in Zusammenarbeit mit Pastor Hartmut Giesecke von Bergh.
Es wirkten mit: Büchereimitarbeiterinnen und –mitarbeiter, Konfirmandinnen und Konfirmanden, Schülerinnen der Burg-Gymnasiums unter der Leitung von OStR Hartmut Meyer sowie Birgit Giesecke von Bergh an der Orgel.

Allen Beteiligten sei herzlich gedankt.

Umweltleitlinien

Am Erntedanksonntag wurden der Gemeinde die Umweltleitlinien vorgestellt, die die Arbeitsgruppe „Grüner Hahn“ erarbeitet und der Kirchenvorstand beschlossen hat. Sie sollen eine Grundlage des Handelns für alle Gemeindegremien sein.

Den Text der Selbstverpflichtung finden Sie hier.

Verabschiedung von Diakon Martin Mehrkens

Am Sonntag, 20. Juli 2014 wurde Diakon Martin Mehrkens aus seinem Dienst im Kirchenkreis Emsland-Bentheim verabschiedet. In einem feierlichen Gottesdienst in der Kreuzkirche in Nordhorn nahm Superintendent Dr. Bernd Brauer die offizielle Entpflichtung vor.

Viele Gemeindeglieder der Martin-Luther-Gemeinde nahmen ebenso wie der Kirchenvorstand die Gelegenheit wahr, sich von Martin Mehrkens zu verabschieden, der seinen Dienst in der Region vor fast 18 Jahren in der Gemeinde in Bad Bentheim begonnen hatte. Er wird jetzt die Aufgaben eines Diakons in zwei Gemeinden des Kirchenkreises Gifhorn übernehmen.

Der Kirchenvorstand der Martin-Luther-Gemeinde wünscht Martin Mehrkens alles Gute und Gottes Segen für seinen weiteren persönlichen und beruflichen Weg.

Besuch aus Wolkenstein

Eine Delegation aus der Erzgebirgsstadt Wolkenstein war im Mai zu einem Besuch in Bad Bentheim. Bei einem Partnerschaftsabend im Martin-Luther-Haus in Gildehaus am 17.5. konnten zwischen  Gemeindemitgliedern aus Bentheim und den Gästen alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geknüpft werden. Strahlendes Wetter und gutes Essen schufen den Rahmen zu Gesprächen und geselligem Beisammensein.

Im Konfirmationsgottesdienst am 18.5. sprach Pastorin Regina Regel ein Grußwort, die Konfirmanden erhielten eine kleine Aufmerksamkeit aus der Erzgebirgsstadt. Die mitgestaltende Anwesenheit der Wolkensteiner in dem Festgottesdienst betonte einmal mehr die Bedeutung, die beide Seiten dieser Partnerschaft beimessen.

33. Feier des Ostermorgens

Seit 1982 feiern wir in der Martin-Luther-Gemeinde den Tag der Auferstehung Jesu mit einem gemeinsamen Ostermorgen.

Um 6.30 Uhr versammelten wir uns auch in diesem Jahr vor der Kirche, die Osterkerze wurde entzündet, es folgte in der noch dunklen Kirche eine Osternachtsfeier nach der Form der Michaelsbruderschaft  mit späterem Entzünden aller Osterkerzen. Anschließend ging es zum Evangelischen Friedhof, wo das älteste Osterzeugnis aus dem 1. Korintherbrief am Holzkreuz gelesen wurde.

Mit einem gemeinsamen Osterfrühstück im Gemeindehaus und dem anschließenden Ostergottesdienst mit Abendmahlsfeier  und Mitwirkung des Projektchors schlioss der Ostermorgen ab.

Abendmahlsausstellung in der Martin-Luther-Kirche

Eine Ausstellung, die sich in vielfältiger Weise dem Thema „Abendmahl“ annähert, wurde vom 16. März bis Gründonnerstag, 17. April 2014 in der Martin-Luther-Kirche präsentiert.

Wie es dem Abendmahl angemessen ist, konnten die Besucher nicht nur Sehen, sondern auch Hören, Schmecken und Entdecken.

Die Ausstellung war konzipiert für Kinder, Jugendliche und für Erwachsene, eine Anleitung zur selbständigen Erkundung lag bereit.

Öffnungszeiten: Montags bis freitags jeweils 10 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr, Gruppenbesuche nach Absprache.

Am Gründonnerstag kam die Abendmahlsausstellung zu einem erfolgreichen Schluss. Viele Hände halfen mit, die Ausstellungsgegenstände abzubauen und zu verpacken, so dass Astrid Lange, Heinrich Hamburg und Pastor Giesecke von Bergh alles mittlerweile wieder nach Northeim und ins Kloster Marienwerden schaffen konnten.

525 Besucher hat diese erste Ausstellung in der Martin-Luther-Kirche angezogen - ein großartiger Erfolg.

Ein großer Dank gilt Birgit Schönfeld, Barbara Kock, Birgit Giesecke von Bergh und Küster Heinrich Hamburg, daneben aber vor allem auch allen "Kirchenwächtern", die mitgewirkt haben.

weitere Fotos von der Ausstellung finden Sie hier

Kinder-Erlebnis-Tage "Leben auf einer Burg"

Bei den Kinder-Erlebnis-Tagen vom 30.01. - 01.02.2014 haben 27 Kinder und 11 Teamer mitgewirkt. Zum Thema "Leben auf einer Burg" wurden Spiele, unterschiedliche Wettkämpfe ausprobiert, Schilder, Schwerter, Kronen, Burgfräulein-Hüte gebastelt, das "Deacon-Martin-Spiel" mit großem Einsatz gespielt, Morgen- und Abendrunden mit fetzigen und christlichen Liedern gefeiert, bei der Zubereitung von Mahlzeiten geholfen, Böden und Tische gesäubert, die Burg Bentheim besichtigt und durch die vielen kindgemäßen Erläuterungen der Burgführerin in das Leben auf einer Burg "hineingefühlt".
Ein großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit vollem Einsatz dabei waren: Christin Erbe, Nicole Gense, Franca Seidel, Sandra Fefer, Kathrin Scharnhorst, Simon Kock, der extra aus Aachen angereist ist!, Malwin Ingram, Paul Schößler, Marvin Totzauer, Francesco Potthoff. Ein besonderer Dank geht auch an Petra Pophal, Ilona Heddendorp, Imke Spiekermann, die uns einen leckeren Eintopf gekocht hat, Für Spannung haben Marius Erbe und Morris Galley im Schloßgarten gesorgt. Ihr wart einfach klasse! Den Abschluß bildete ein Kreistanz und anschließend für alle Kinder der Ritterschlag. Ein großes Lob auch an alle Kinder! Wir Teamer waren zwar ziemlich müde", aber es hat auch uns Freude bereitet.

Euer Diakon Martin Mehrkens

Fotos finden Sie hier!

Buchvorstellung am 5. Februar 2014 in Gildehaus

 „Wer nicht liest, ist doof!“

Das postulierte Buchhändlerin Viola Taube immer wieder in ihrem humorvollen, aber durchaus ernstgemeinten Plädoyer für das Lesen. Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung der Ev.-luth. öffentlichen Gemeindebücherei Gildehaus brauchte sie aber wohl nicht zu überzeugen, denn sie waren der Einladung des Büchereiteams ins Martin-Luther-Haus gerne gefolgt.

 

Bunt gemischt stellte Viola Taube in einem zweiten Teil Neuerscheinungen wie auch backlist-Titel vor. In der ihr eigenen Art gelang es ihr, den Zuhörern die eigene Begeisterung für Autoren, Titel und Themen zu vermitteln.

 

Das literarische Programm wurde umrahmt vom Klarinettenquartett der Stadtkapelle, das für den speziellen Anlass durch eine personelle Ergänzung zum Quintett avancierte. Die schwungvoll interpretierten Stücke riefen manchen wippenden Fuß und verdienten Applaus hervor.

Bei Wein oder Wasser gab es in der Pause Gelegenheit zu Gesprächen, aber auch die Möglichkeit, das Angebot der Bücherei, speziell die Neuanschaffungen, in den Blick zu nehmen.

Herzlichen Dank an das ehrenamtliche Team der Gemeindebücherei, das als gut vorbereitete, freundliche Gastgeber den Besuchern einen schönen Abend bot.

 

Autorenlesung mit Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend. Knaus Verl. 2012

Am Samstag, 25.01.2014, 17.00 Uhr, las die Autorin Jenny Erpenbeck aus ihrem Roman „Aller Tage Abend“, für den sie mit dem Evangelischen Literaturpreis 2013 ausgezeichnet wurde.

In ihrem Buch nimmt Jenny Erpenbeck Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch das 20. Jahrhundert. In einer eigenwilligen Konstruktion erzählt sie eine Lebensgeschichte und macht dabei besonders auf diejenigen „Bruchstellen“ aufmerksam, an denen dieses Leben auch hätte enden oder ganz anders verlaufen können. In einer Sprache, die den verschiedenen Lebenswelten der Protagonistin jeweils angepasst ist, mit kunstvoll eingewobenen Zitaten aus Literatur und Bibel, spürt Jenny Erpenbeck der Frage nach, wodurch eigentlich ein Leben – unser Leben – bestimmt ist

 

Die Gemeindebücherei Bad Bentheim als Veranstalter dankt allen Besuchern für ihr Interesse.


Näheres zur Autorin sowie zum Buch finden Sie hier.

Gottesdienst für alle Generationen

am 4. Adventssonntag

Wann wird Friede sein?

Diese Frage stand im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes am 22. Dezember 2013.

Vorkonfirmanden und Kindergottesdienstkinder führten das Krippenspiel „Morgenland“ auf und warfen damit einen etwas anderen Blick auf das uns vertraute weihnachtliche Geschehen in Bethlehem.

 

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Weisen, die dem Stern folgend in Judäa ankommen. Die Bevölkerung, die unter den Repressalien der römischen Besatzungsmacht leidet, zeigt sich den Fremden gegenüber nicht aufgeschlossen. Sie begegnen den Reisenden mit ängstlicher Abwehr. Die Vorurteile und Vorwürfe, die sie den Fremden gegenüber äußern, sind uns auch heute noch vertraut.

Das Jesuskind in der Krippe, den angekündigten Heiland, wollen die Judäer für sich selbst behalten. Denn ihnen ist dieser Messias von den Propheten verkündet worden.

Die Geschichte nimmt in der vertrauten Weise ihren Lauf: König Herodes erfährt durch die Weisen von dem angekündigten Königskind und ordnet die Tötung aller neugeborenen Kinder in Bethlehem an. Im Traum gewarnt macht sich die Heilige Familie auf den Weg nach Ägypten.

In einer letzten Begegnung zwischen den Weisen aus dem Morgenland und den Bewohnern Bethlehems wird allen bewusst, dass nun auch das Jesuskind als ein Fremder, als ein Flüchtling in Ägypten aufwachsen wird.

Die Grenzen und Abgrenzungen, die zu Beginn so wichtig erschienen, spielen nun keine große Rolle mehr. Alle die auf den neugeborenen Heiland vertrauen, bilden eine Gemeinschaft. Damit ist der Friede ein Stückchen näher gerückt.

 

Viele gemeinsame Lieder bezogen die Gemeinde in der voll besetzten Martin-Luther-Kirche in das Geschehen mit ein. So war dieser Gottesdienst für alle Generationen eine gute Erinnerung daran, was Weihnachten ausmacht, und eine schöne Einstimmung auf die kommenden Feiertage.

Allen, die bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt haben, sei herzlich gedankt.

Einige Fotos vom Krippenspiel finden Sie hier.

WEIHNACHTLICHES KONZERT DES KLEINEN CHORES AUS WISSINGEN AM 20. DEZEMBER UM 18 UHR

Schon bei ihrem Sommerkonzert hatten sie den begeisterten Zuhörern ihre Zusage gegeben: wir kommen mit einem weihnachtlichen Konzert wieder in die Martin-Luther-Kirche.

Am 20. Dezember war es so weit: Der Kleine Chor präsentierte unter dem Titel "Wieder naht der heil'ge Stern" Advents- und Weihnachtslieder aus fünf Jahrhunderten. Mit ihrem bunt gemischten vorweihnachtlichen Programm beindruckten die acht angereisten Sängerinnen das Publikum. Traditionelle deutsche Weihnachtlieder, aber auch solche aus dem angelsächsischen Raum, durchsetzt von bewegenden Soli der Chorleiterin Corinna Koppelmann, boten eine gute Einstimmung auf das kommende Weihnachtsfest.

Adventskaffee am 1. Advent

Selbstgebackener Kuchen, leckere Weihnachtsplätzchen, die traditionelle Verlosung sowie viel liebevoll Handgemachtes lockten am 1. Adventssonntag viele Besucher ins Gemeindehaus zum traditionellen Adventskaffee.

Wie in jedem Jahr hatten der Frauenkreis am Nachmittag, die Gemeindebücherei, der Jugendkreis, Eva's Treff, der Frauenkreis VIER sowie die Hauptkonfirmandengruppe vieles vorbereitet und organisiert, was zu einem schönen adventlichen Nachmittag gehört. Wohl kein Besucher ging ohne einen Beutel Plätzchen, einen modischen Schal, ein Glas Marmelade oder einen Gewinn aus der Verlosung nach Hause.

Und auch für die Partnergemeinde Krementschuk in der Ukraine kam am Ende ein schöner Betrag zusammen. Mit dem Erlös des Basars im Martin-Luther-Haus in Gildehaus zusammen sind es 1500,00 €. Dafür herzlichen Dank.

Festschrift 100 Jahre Martin-Luther-Kirche liegt zum Verkauf bereit

Ein Jahr hat es gedauert, aber jetzt ist der Rückblick auf 100 Jahre lutherische Kirche in Bad Bentheim fertig.

Versehen mit zahllosen Fotos und Dokumenten aus diesem Zeitraum, gibt die Festschrift einen lebendigen Einblick sowohl in die Baugeschichte der Martin-Luther-Kirche als auch in das, was die Gemeinde über diesen langen Zeitraum bewegt und geprägt hat. Neben einem Blick in die Kirchenvorstandsprotokolle erfährt der Leser z.B., was Notenbücher auch an Persönlichem erzählen. Erinnerungen ehemaliger Konfirmanden und Konfirmandinnen, ebenso wie Berichte aus der Partnerschaftsarbeit mit Krementschuk/Ukraine und Wolkenstein/Erzgebirge lassen Gemeindeleben bildlich vor den Augen der Leser erstehen. Außerdem dokumentiert die Festschrift die letzte große Renovierung der Martin-Luther-Kirche sowie die Jubiläumsfeierlichkeiten des Jahres 2012.

Pünktlich zur 101. Jahrestag der Kirchengründung liegt das Werk, das von einer Arbeitsgruppe in der Kirchengemeinde zusammengestellt wurde, zum Verkauf bereit. Die Festschrift umfasst 220 durchgehend farbige Seiten und wird zum Selbstkostenpreis von 15,-€ abgegeben.

 Die Festschrift ist erhältlich

im Gemeindebüro (Mo – Do, 9 – 12 Uhr)

zum Preis von 15,-€.

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seit dem 6.12.2012