Der Kirchenvorstand

Ergebnisse der Kirchenvorstandswahl am 11.3.2018

Nach der ordnungsgemäßen Abwicklung des Wahlverfahrens durch den Wahlvorstand und der öffentlichen Auszählung der Stimmen konnte als Ergebnis der Wahl festgestellt werden:

Zu Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern der Martin-Luther-Gemeinde Bad Bentheim sind gewählt:

Heidrun WICK

Erika ROSENWINKEL

Inga LINK

Birgit SCHÖNFELD

Johann-Hinrich MARIENHAGEN

Stephanie HUNGELING

Zusätzlich in den Kirchenvorstand berufen wurden:

Petra POPHAL

Dirk JANSSEN

Der am 3. Juni 2018 in sein Amt eingeführte Kirchenvorstand besteht damit aus acht ehrenamtlich tätigen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern sowie Pastor Giesecke von Bergh, der von Amts wegen zu dem Gremium gehört

Evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Mit ihrem Sachverstand, ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben. Die Mitglieder des Leitungsgremiums der Gemeinde tragen die Verantwortung für die Gemeinde.

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung in der Martin-Luther-Gemeinde  lag bei 18,19%. 

Dies ist eine deutlich höherer Wert, als er bei der letzten KV-Wahl im Jahr 2012 erzielt wurde. Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde liegt damit auch höher als die durchschnittliche Wahlbeteiligung im Kirchenkreis (9,28%) sowie in der Landeskirche (15,32%). 

Die Durchführung der Wahl in der Martin-Luther-Gemeinde Bad Bentheim in Form einer allgemeinen Briefwahl führte dazu, dass 90% aller abgegebenen Stimmzettel den Wahlvorstand per Brief erreichten.

2. Reihe : Udo Lange, Volker Winter, Heidrun Wick, Pastor Hartmut Giesecke von Bergh

1. Reihe: Christof Rosenski, Inga Link, Petra Pophal, Erika Rosenwinkel, Stephanie Hungeling, Birgit Schönfeld

Klausurtagung in Osnabrück, 4.-5.8.2017

Die Vorbereitung der Kirchenvorstandswahl 2018, die am 11.März durchgeführt werden wird, war ein zentrales Thema, das die Mitglieder des KV auf ihrer Tagung in Osnabrück beschäftigte.

Darüber hinaus konnte in lockerem Rahmen einiges mehr besprochen werden.

Als inhaltlichen Abschluss besuchten die KV-Mitglieder gemeinsam das Felix-Nussbaum-Museum. Die Bilder des 1944 im KZ ermordeten Osnabrücker Künstlers ebenso wie das 1998 nach den Plänen des amerikanisch-jüdischen Architekten Daniel Libeskind errichtete Felix-Nussbaum-Haus selbst hinterließen bleibende Eindrücke.

Partnerschaftstreffen in Erfurt, 27.-29.5.2016

„Wenn aus Fremden Freunde werden“

Unter diese Überschrift möchte ich unser Treffen mit den Kirchenvorstehern aus Wolkenstein in Erfurt stellen.

Pünktlicher Start in Bad Bentheim: Abfahrt 9.28 Uhr! Wir genießen die Reise und sind gespannt auf die Tage in Erfurt. Das Umsteigen in Hannover und Kassel geht reibungslos. Unsere „Reiseleitung“ Frau Rosenwinkel hat die Verbindungen bestens recherchiert.

SMS-Nachricht: Wir erwarten euch am Hauptbahnhof. Ankunft in Erfurt 14.38 Uhr. Sechs Gesichter lachen uns entgegen. Pastorin Regel mit fünf Kirchenvorstehern und der kleinen Anna sind zu unserer Begrüßung hier…

Das Gepäck wird mit dem Auto zu unserer Unterkunft gebracht. Was für ein Service! Wir haben alle Hunger. Da ist klar, dass der gemeinsame Fußweg zu unserem Quartier direkt zur „Thüringer Bratwurst Bude“ führt. Gestärkt und fröhlich gehen wir unseren Weg weiter, durch das schöne Erfurt zum Augustiner-Kloster.

Kaum eingecheckt und ausgepackt, wird das Kloster erkundet. Eine sachkundige ausführliche Führung leitet uns durch dieses ehrwürdige, wunderschön renovierte Kloster-Ensemble. Martin Luthers Spuren sind allgegenwärtig! Wir lassen es auf uns wirken und sind beeindruckt.

Das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Die Wolkensteiner Freunde haben in einer urigen Gaststube Plätze für uns reserviert. „Zum Eisernen Handschuh“ ist praktischerweise gleich gegenüber unserer Unterkunft. Dorothee, die junge Kirchenvorsteherin aus Wolkenstein, mit ihrer kleinen Lea haben unseren Kreis vergrößert. In gemütlicher Runde geht uns der Gesprächsstoff nicht aus. Zu vorgerückter Stunde, im Sitzungszimmer des Klosters, werden die Themen ernster, persönlicher. Sie berühren die Vergangenheit und Gegenwart in positiver, negativer und kontroverser Weise. Ich denke besonders diese Gespräche tragen zum  gegenseitigen Verstehen bei. Unsere „geteilte“ Biografie macht die unterschiedlichen Bewertungen und Meinungen deutlich.

Samstag 10.30 Uhr, Treffpunkt Klosterpforte. Eine Stadtführung auf „Luthers Spuren“ steht auf dem Programm. An historischen Gebäuden entlang spazieren wir über die Krämer-Brücke zur Michaeliskirche, vorbei an der Universität, dem Collegium maius, der Synagoge bis zum Domplatz. Wer mag kann zum Mariendom und Severikirche siebzig Stufen hinaufsteigen oder zur Petersberg Zitadelle wandern und den Ausblick über Erfurt genießen. Es ist warm und schwül. Der Biergarten und das Eis-Café locken. Wir verabschieden uns von unserer Stadtführerin, die uns großartig auf anschauliche und unterhaltsame Weise Erfurts und Luthers Geschichte näher gebracht hat.

Treffpunkt 15 Uhr Andreasstraße. Ehemaliges Stasi-Gefängnis. Jetzt Gedenkstätte. Dieses unmenschliche System mit all seinen Schikanen so authentisch vor Augen zu haben, erzeugt Gänsehaut und lässt uns nicht so schnell los. Wir haben für den Abend viel Gesprächsstoff.

Am Sonntag besuchen wir den Gottesdienst in der Klosterkirche. Mich berühren Predigt, Orgelspiel und Lieder in dieser so besonderen Atmosphäre sehr. Beim Kirchenkaffee kommen wir mit der Pastorin und Gottesdienstbesuchern ins Gespräch. Dann heißt es Abschied nehmen. Pastor Giesecke von Bergh bedankt sich bei unseren Freunden für die tolle Organisdation und das gute Miteinander.

Ein Wiedersehen wird es geben, ohne Frage.

Ein Bericht von Heidrun Wick

Klausurtagung in Soest

Am 18. und 19. Juli 2015 trafen sich die Mitglieder des Kirchenvorstands zu einer Klausurtagung in Soest.

Neben einer Kirchenvorstandssitzung standen viele Gespräche und eine ausführliche Besichtigung der Kirche St. Maria zur Wiese auf dem Programm.

Die aus grünem Sandstein errichtete gotische Hallenkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist geprägt durch die Vielzahl erhaltener mittelalterlicher Glasfenster. Besonders zu nennen ist hier das sogenannte Westfälische Abendmahl, ein Glasfenster das Jesus im Kreis seiner Jünger zeigt. Statt des üblichen Brot und Weins stehen auf dem Tisch Bier und Schinken. Diese Darstellung kann als eine Einladung an alle Christen verstanden werden, das Abendmahl zu jeder Zeit und an jedem Ort zu feiern.

Volker Winter, der das Gotteshaus noch aus Jugendtagen kennt, erklärte die Geschichte der Kirche, wies auf Details der sakralen Kunstwerke hin und erzählte von seinen persönlichen Erinnerungen. Ihm sei dafür herzlich gedankt.

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